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Häusliche Gesundheitsstation: Förderbescheidübergabe mit Staatsministerin Klepsch

Ein selbstbestimmtes Leben mit chronifizierenden Erkrankungen hängt auch von der Verfügbarkeit medizinischer Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten für den häuslichen Bereich ab. Dabei spielen immer mehr auch nichtinvasive und berührungsfreie Verfahren zur Bestimmung komplexer Vitalparameter eine Rolle, da Sie dazu beitragen klinischen Diagnostikaufwand zu reduzieren und damit die Besuche und Aufenthalte von Patienten mit chronifizierenden Erkrankungen zu reduzieren. Damit wird die Lebensqualität der Patienten gestärkt und Kosten im Gesundheitswesen reduziert. Das Projekt "Häusliche Gesundheitsstation" welches in Zusammenarbeit mit dem Institut für Biomedizinische Technik (IBMT), mit der Professur für Allgemeinmedizin, mit dem Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) und dem helict-Team am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, inbes. Systementwicklung durchgeführt wird, widmet sich dieser Thematik von zwei Seiten. Zum einen realisiert das IBMT gemeinsam mit einem Praxispartner eine Gesundheitstation im häuslichen Umfeld welche mit berührungsfreien Messmethoden ermöglicht. Zum anderen realisiert helict gemeinsam mit dem ZEGV Evaluationskriterien und -methoden für telemedizinische Lösungen und wendet sie auf die erarbeiteten Technologien an.

Am 21.9. fand die Bescheidübergabe für das EFRE-geförderte Projekt mit Frau Staatsministerin Barbara Klepsch im Insitut für Biomedizinische Technik statt. Wir freuen uns auf ein gemeinsames spannendes Projekt.

Links:

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/220794

 

Kick-off meeting for European Joint Action iPAAC – innovative Partnership for Action Against Cancer

ipaacThe European Joint Action iPAAC – Innovative Partnership for Action Against Cancer - got underway with a kick-off meeting on 16th and 17th April 2018 in Luxemburg. The EU-project runs for 3 years and brings together 24 partners and 40 associated partners from 24 European countries. Based on the results of the previous Joint Action CANCON (Cancer Control) iPPAC´s principal objective is to realize (implement) innovative approaches in combating cancer. A roadmap for the realization and sustainability of action against cancer as well as its exemplary implementation will be the most important results of iPAAC´s Joint Action. In the context of Work Package 10 (Governance of Integrated and Comprehensive Cancer Care), conducted by the German Cancer Society, the Health-ICT-Team´s task (at the Business Science Faculty) will be to create a method for the model-based development and implementation of Patient Pathways used in a network of Top Oncology Centres. Existing methods of reference modelling and model configuration in the context of clinical pathways will be transmitted and a more feasible set of instruments for the consisting national cancer networks will be created. These results will be implemented in two pilot regions in Germany and Poland. “With this R&D project helict contributes significantly to the transfer of economic informationally research into the application practice” emphaises Dr. Schlieter, who is engaged in this project together with Peggy Richter.

The kick-off meeting of Work Package 10 will take place on 7.-8. Mai in the German Cancer Society´s Headquarter in Berlin.

Link:

http://www.ipaac.eu
Contact: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.; This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

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Erfolge auf der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik in Lüneburg

Alle 2 Jahre findet die Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI) statt. Zusammen mit der Fachtagung „Wirtschaftsinformatik“ stellen sie die zwei dominierenden, innerdeutschen Konferenzen für den wissenschaftlichen Austausch dieser Fachrichtung dar. Die diesjährige Veranstaltung in Lüneburg vom 6. bis zum 9. März war für das HeLiCT-Team gleich mehrfach ein Erfolg.

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HeLiCT at MIE 2018

The Medical Informatics Europe (MIE) is a conference which takes place in different European Countries since 40 years. It is one of the larges Medical Informatics conferences in europe. We are happy that we can participate with two full papers to the conference. Martin Benedict presents the paper "eHealth platforms - the case of Europe" (Martin Benedict, Hanno Herrmann, Werner Esswein) and Lorenz Harst from the junior researcher group Care4Saxony presents "Identifying obstacles and research gaps of telemedicine projects: Approach for a state-of-the-art analysis" (Lorenz Harst, Patrick Timpel, Lena Otto, Bastian Wollschlaeger, Peggy Richter, Hannes Schlieter). 

The MIE2018 is taking place in Gothenburg, Sweden from April, the 24th 2018 to April, the 26th 2018. It is organized by the EFMI, the umbrella organization of the European associations for medical informatics. The GMDS is member in EFMI.

 

Student Paper auf der MKWI 2018 - Prozessanalytische Betrachtung von Vorsichtungsalgo­rithmen

Beispiel für die Fragementidentifikation

Im Bereich der Notfallmedizin existieren verschiedene notfallmedizinische Algorithmen zur Vorsichtung. Bei der Vorsichtung handelt es sich um eine nicht-ärztliche Vorselektion von Patienten mit hoher Behandlungspriorität, die vor allem bei Großschadenslagen (Unfällen mit vielen Verletzten, Terroranschlägen etc.) durch den Rettungsdienst, die Feuerwehr oder andere Beteiligte des Katastrophenschutzes durchgeführt wird. Eine große Herausforderung ist dabei die richtige Zuordnung von Behandlungsprioritäten. Diese hängt auch von den diagnostischem Maßnahmen ab, deren genauer Ablauf durch die Vorsichtungsalgorithmen vorgegeben wird. Bestehende Vorsichtungsalgorithmen weisen unterschiedlich Stärken und Schwächen bei der Selektion auf.

Unsere Studentin Michéle Kümmel untersucht in ihrem Paper "Prozessanalytische Betrachtung notfallmedizinischer Vorsichtungsalgorithmen" (Michéle Kümmel, Martin Benedict und Werner Esswein) die Algorithmusbestandteile verschiedener Vorsichtungsalgorithmen und zeigt auf, welche Algorithmusfragemente einen hohen Einfluss auf das Selektionsergebnis haben. Damit legt sie eine Basis für die Weiterentwicklung, Verbesserung und Neugestaltung von Vorsichtungsalgorithmen. Das Paper basiert auf Frau Kümmels gleichnamiger Belegarbeit und zeigt in überzeugender Weise auf, wie mit den Methoden der Wirtschaftsinformatik auch im Bereich der Notfallmedizin Versorgungsinnovation erfolgen kann.

Das Paper wurde durch das wissenschaftliche Komitee der MKWI positiv evaluiert und wird auf der diesjährigen MKWI im Student Track durch Frau Kümmel präsentiert. Unser Lehrstuhl und das helict-Team gratuliert zur erfolgreichen Einreichung. Der Beitrag kann bereits hier abgerufen werden.