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"Management Digitaler Ökosysteme mit der DREEM-Methode am Beispiel einer Virtual-Coaching-Plattform" in HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik erschienen

Die Entwicklung von Plattformen umfasst im Kontext der Systementwicklung besondere Herausforderungen. Die Planbarkeit plattformbasierter Ökosysteme steht im Spannungsfeld zwischen Planbarkeit und nicht-voraussagbarer Entwicklung (Emergenz). Unser Beitrag "Management Digitaler Ökosysteme mit der DREEM-Methode am Beispiel einer Virtual-Coaching-Plattform" (Martin Benedict, Hannes Schlieter, Carola Gißke) stellt die Dresdener Ecosystem Management Methode (DREEM) vor. Die mehrphasige Method berücksichtigt die das Dilemma zwischen Planbarkeit und Emergenz und zeigt auf Basis modellbasierter Ansätze, wie sich einzelne Entwicklungsstränge von plattformbasierten Ökosystemen beschreiben lassen. Die Methode soll Plattformeigentümer und Produktentwickler bei der Gestaltung und Management von Plattformen und plattformbasierten Ökosystemen unterstützen. Der Beitrag ist in der Zeitschrift "HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik" heute (12.6.2019) als Online-First-Artikel erschienen.

 Wir freuen uns auf Anwendungsberichte aus Wissenschaft und Praxis. Der Artikel kann kostenlos über Springer SharedIt gelesen werden.

Links:

https://link.springer.com/article/10.1365/s40702-019-00538-1

https://rdcu.be/bGzpo

 

Brennpunkt Onkologie – „Welche Perspektiven bietet Europa für die Onkologie?“

Beim Brennpunkt Onkologie, der dreimal jährlich von der Deutschen Krebsgesellschaft ausgerichtet wird und zuletzt am 16. Mai 2019 in der Kalkscheune Berlin stattfand, wurde das Engagement der EU im Bereich Krebs thematisiert. Dabei wurde die Rolle der vergangenen Joint Actions EPAAC (European Partnership for Action Against Cancer, 2011-2014), Cancer Control (CanCon, 2014-2017) und Rare Cancer (JARC, 2016-2019) sowie der aktuell durchgeführten Joint Action iPAAC (Innovative Partnership for Action against Cancer, 2018-2021) herausgestellt. Das Helict Team ist mit dem Ziel der Bereitstellung einer methodischen Unterstützung zur Entwicklung und Implementierung von Patientenpfaden in Krebsnetzwerken (Comprehensive Cancer Care Networks) maßgeblich im Workpackage 10 von iPAAC beteiligt. So erläuterte Peggy Richter in ihrem Vortrag zum Thema „Governance of Comprehensive Cancer Care“ beim Brennpunkt Onkologie, was die Kerninhalte in diesem Workpackage sind und wie sich die Arbeit von Helict darin eingliedert. Nach den Fachvorträgen wurde die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion mit den Referenten abgerundet. Das Format bot eine hervorragende Austauschmöglichkeit über die Ziele der onkologischen Joint Actions, ihren Mehrwert sowie ihre Impulse für die zukünftigen Entwicklungen in der Krebsprävention und -versorgung.

Vortragsfolien: „Governance of Comprehensive Cancer Care – das iPAAC-Arbeitspaket 10”

Link: Nachbericht zur Veranstaltung

ERASMUS+ – Lehrkonzept für die Digitale Transformation

Im Rahmen des Erasmus+ Programms arbeiten in dem Projekt Training Blueprint for the Digital Transformation of Health and Care sieben Partner aus fünf europäischen Ländern über einen Zeitraum von 34 Monaten zusammen, um Innovationen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Bereich Digital Health zu etablieren. Das Projekt ist der Leitaktion Cooperation for innovation and the exchange of good practices des Erasmus+ Programms zuzuordnen.

Das Projekt ist ein wesentlicher Baustein der EU, um die Modernisierung der allgemeinen und beruflichen Bildung für Fachkräfte des Gesundheitswesens und die Neuausrichtung der verfügbaren Mittel zur Unterstützung digitaler Fähigkeiten voranzutreiben. Gleichzeitig sollen so die Planung und Prognose des im Gesundheitswesen künftigen Qualifikationsbedarfs besser antizipiert und damit die berufliche Entwicklung durch kontinuierliche Weiterbildung gestärkt werden.

Projekt-Link: http://trainblue.eu/

Digital Health Workshop – „Digitale Innovationen im Gesundheitsmarkt“

Vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Entwicklungen im Bereich digitaler Gesundheitsversorgung organisierten die Kollegen Alexander Gleiß (Universität Potsdam) und Jan Philipp Sachs (Hasso-Plattner-Institut) den interdisziplinären Workshop DIG 2019 - "Digitale Innovationen im Gesundheitsmarkt". Gemeinsam mit Prof. Dr. Key Pousttchi (Universität Potsdam) und Dr. Hannes Schlieter, als Sprecher der neu gegründeten GI-Fachgruppe Digital Health, leiteten sie den DIG 2019, der am 27. Mai 2019 im Digital Health Center des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam stattfand.

Das Workshop-Programm gestalteten zwei Kolleginnen des Wise-Teams maßgeblich mit. Stefanie Kaczmarek stellte den Stand der eigenen Forschung zur Fragestellung „Wie lassen sich Digitale Innovationen in bestehende Krankenhausinformationssysteme integrieren?“ dar. Carola Gißke präsentierte einen Ansatz zur Modellierung klinischer Pfade als Grundlage für personalisierte Rehabilitationsszenarien.

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HeLiCT beim Kongress Quality of Cancer Care 2019 – Qualität heißt: aus der Versorgung lernen

Am 28. und 29. März 2019 fand der interdisziplinäre Kongress “Quality of Cancer Care“ in der Kalkscheune Berlin statt. Das Themenspektrum umfasste Fragestellungen wie das Qualitätsmanagement in der Krebsversorgung, Big Data, europäische Qualitätsvergleiche und medizinische Leitlinien sowie Potentiale ihrer Digitalisierung. Ein weiterer Schwerpunkt wurde durch moderierte Posterbegehungen gesetzt. Peggy Richter präsentierte die Ergebnisse der im Zuge der Joint Action iPAAC vom helict-Team durchgeführten Online Befragung zum bisherigen Patientenpfad-Verständnis und zum Stand der Praxis in Europa.

Die Ergebnisse wurden als Abstract unter dem Titel "Are you on the (path)way yet? A survey examining the understanding and implementation of oncological patient pathways among members of the Innovative Partnership for Action Against Cancer (IPAAC) joint action" im FORUM, dem offiziellen Magazin der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., veröffentlicht und sind auch als Poster verfügbar. Die Umfrage beinhaltete den Vorschlag einer Definition von Patientenpfaden, die von 89% der UmfrageteilnehmerInnen Zustimmung fand. Nach einer Überarbeitung der Definition, wurde sie von den ProjektteilnehmerInnen final angenommen.