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Erasmus+

Training Blueprint for the Digital Transformation of Health and Care (TBDTHC)

Im Rahmen des Erasmus+-Projekts Training Blueprint for the Digital Transformation of Health and Care arbeiten sieben Partner aus fünf europäischen Ländern über einen Zeitraum von 34 Monaten, mit dem Ziel Innovationen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu etablieren, zusammen. Das Programm ist der Leitaktion Cooperation for innovation and the exchange of good practices zuzuordnen und startete im Oktober 2018 mit einem Kick-Off-Meeting in Italien.
Das TBDTHC-Projekt steht im Einklang mit den wichtigsten Zielen und Herausforderungen der EU, wie der Modernisierung der allgemeinen und beruflichen Bildung für Fachkräfte des Gesundheitswesens, der Neuausrichtung der verfügbaren Mittel zur Unterstützung digitaler Fähigkeiten, der Verbesserung der Planung und Prognose im Gesundheitswesen, der Antizipation des künftigen Qualifikationsbedarfs und der Verbesserung der beruflichen Entwicklung durch kontinuierliche Weiterbildung.

Hintergrund und Zielsetzung

Digitale Technologien beeinflussen das Gesundheitswesen zunehmend. Obwohl sie einen wesentlichen Beitrag zu einem besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung, der Qualität und den Dienstleistungen bei gleichzeitiger Kostensenkung leisten könnten, hat das Gesundheitswesen bisher kaum in derartige Technologien investiert bzw. sie adoptiert. Nichtsdestotrotz wird die digitale Gesundheit ein bedeutender Bestandteil der Zukunft des Gesundheitssystems sein und dafür müssen Fachkräfte im Bereich des Gesundheitswesens neue bzw. unterschiedliche Fähigkeiten erlernen. Das Projekt zielt darauf ab, die digitalen und sozialen Kompetenzen der Fachkräfte im Gesundheitswesen zu erhöhen, um die derzeit bestehende Kluft zwischen den Trends der digitalen Technologie und ihrer effektiven Nutzung im Gesundheitssektor zu verringern.
Im Zuge des Projekts werden Maßnahmen gefördert, die Instrumente zur Entwicklung qualitativ hochwertiger Fähigkeiten und Kompetenzen einsetzen. Zu diesen Instrumenten gehören Training Labs sowie ein System, die allesamt dazu dienen, Lernmethoden weiterzuentwickeln und aktiv zu nutzten.
 
Insbesondere unter Bezugnahme auf:
  1. Digitale Fähigkeiten: Bereitstellung einer Lernmethode, die vielfältige Fähigkeiten vermittelt: Kommunikation, Datenanalyse, Computerkenntnisse, Kompatibilität mit medizinischen Geräten, Datenschutzprogramme, mobile Anwendungen, Cloud-Speicherung, Surfen im Internet, Fähigkeit zum Lesen, Verstehen und Weiterleiten von Informationen unter Verwendung von Smart Devices
  2. Soft Skills: Schärfen des Bewusstseins für die Relevanz von Kommunikationsfähigkeiten im digitalen Zeitalter des Gesundheitswesens; Ausbau von Eigenschaften, um ein Teamplayer zu werden, Flexibilität zu erhöhen, den Umgang mit Kritik zu unterstützen und die Sprachkenntnisse zu verbessern.
Ein Konsortium von sieben komplementären und erfahrenen transnationalen Partnern (I, D, AUT, NL und GB) wird hierfür an vier intellektuellen Outputs arbeiten:
  • IO1 – Erhöhung des Verständnisses der Trends der digitalen Technologien und ihrer Auswirkungen auf die Gesundheitspraxis
  • IO2 – Ermittlung der Kernkompetenzen, die erforderlich sind, um die Einführung digitaler Lösungen im Gesundheitswesen zu erleichtern
  • IO3 – Einführung eines flexiblen Labors für ein lebenslanges Lernen für Fachkräfte des Gesundheitswesens
  • IO4 – Stärkung der Kapazitäten der Interessengruppen des Gesundheitswesens bei Investitionen in digitale Lösungen und geeignete Ausbildungsmethoden

Überblick über die Arbeitspakte

Um die intellektuellen Outputs zu liefern, wurde das Projekt in sieben Arbeitspakete untergliedert. Diese sind nachfolgend kurz dargestellt.
 

AP1

Projektmanagement

 

AP2

Kommunikation und Verbreitung

 

AP3

Bewertung und Folgenabschätzung

 

AP4

Exzellenz der digitalen Gesundheitstechnologie

AP5

Digitale Gesundheit und Soft Skills

 

AP6

Entwurfs eines digitalen Gesundheits-
Training Lab

 

AP7

Einführung eines digitalen Gesundheits-Soft Skills-Programms

 

 

 

Unsere Aufgaben im Projekt

Das Helict-Team ist in die Bearbeitung aller Arbeitspakete involviert. Während sich die Arbeitspakete 1 bis 3 auf das allgemeine Projektmanagement, die Kommunikation zwischen den Projektpartnern und die Qualitätssicherung der Projekt-Outputs beziehen, beschäftigen sich die Arbeitspakete 4 bis 7 mit der inhaltlichen Aufarbeitung des Projektziels.
 
Arbeitspaket 4
Schaffung einer Wissensdatenbank über derzeit erfolgreiche Praktiken im Umgang mit neuen Gesundheitstechnologien und Trainingsmethoden
 
Arbeitspaket 5
Identifikation von Soft Skills der Fachkräfte im Gesundheitswesen, die in einer digital basierten/unterstützten Umgebung arbeiten
 
Arbeitspaket 6
Einführung eines flexiblen Training Labs für ein lebenslanges Lernen für Fachkräfte im Gesundheitswesen
 
Arbeitspaket 7
Bereitstellung von Leitlinien für (a) das Gesundheitssystem, (b) die Anbieter von Schulungen in Bezug auf die Nutzung des Training Labs

Neuartigkeitsgehalt im Vergleich zu vorangegangenen Projekten

Das Projekt setzt da an, wo es derzeitigen Initiativen im Bereich der digitalen Gesundheit noch an der Lösung von Problemen mangelt:
  • EHealth-Lösungen spiegeln nicht immer die tatsächlichen klinischen Pfade sowie Bedürfnisse von Patienten und Fachkräften des Gesundheitswesens wider. Der Ansatz des Training Labs bietet in diesem Zusammenhang eine konkrete und einfach zu übertragende Lösung.
  • Da Patienten und Fachkräfte des Gesundheitswesens bisher nicht an der Entwicklung von Lösungen beteiligt sind, bietet das Training Lab eine Art gemeinsamen Spielplatz, auf dem alle Teilnehmer voneinander lernen und gemeinsam neue Lösungen entwickeln können.

Ansprechpartner

Dr. Hannes Schlieter (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Peggy Richter, M.Sc. (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Stefanie Kaczmarek, M.Sc. (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Weitere Informationen

Projekt-Website: http://trainblue.eu/

Förderung