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HeLiCT auf HealthInf 2015 in Lissabon vertreten

Erweiterbarkeit und Interoperabilität von medizinischen Informationssystemen hängen eng zusammen. Für langfristige Sicherstellung von Interoperabilität medizinischer Informationssysteme ist Erweiterbarkeit von eminenter Bedeutung. Die objektive Überprüfung dieser Qualitätsfaktoren kann mit Kriterien erfolgen. Martin Benedict, Martin Burwitz und Hannes Schlieter veröffentlichen hierzu Ihren Beitrag "Certification of Service-oriented eHealth Platforms - Derivation of Structured Criteria for Interoperability and Expandability" auf der 8th International Conference on Health Informatics (HealthInf2015) in Lissabon (12.1. bis 15.1.2015). Der Beitrag zeigt die Zusammenhänge zwischen den Qualitätsfaktoren auf und beschreibt ein Framework zur Ableitung eines Kriterienkatalogs. Entstanden ist der Beitrag im Rahmen des Projektes CCS Telehealth Platform Ostsachsen.

Link: HealthInf2015

Vortrag im Ausschuss "Gesundheitswirtschaft & e-Health" der dggö

Im Rahmen des Ausschusses "Gesundheitswirtschaft und e-Health" der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (dggö) hatte Dr. Schlieter die Gelegenheit das Konzept "Living Guidelines 2.0" in einer Expertenrunde vorzustellen und zu diskutieren. Die Resonanz auf das Konzept war sehr positiv und konstruktiv. In der Diskussion wurden insb. Mechanismen und Anreizsysteme besprochen, die teilweise in anderen Staaten (USA, England) zur Einhaltung von Leitlinienkonformiät umgesetzt sind. 

Links:

Programm dggö-Ausschussitzung

HeliCT unterstützt Summer School zum Schwerpunkttag "ICT as Enabler for Inclusiveness"

Im Rahmen der diesjährigen Summer School "Interdisciplinary Summer School Social Sciences meet Health Care" zum Thema "Inclusiveness in Healthcare" hat unser Team den Schwerpunkttag "ICT as Enabler for Inclusiveness" ausgestaltet. Als Keynote-Speaker führten Herr Dr. Martin Sedlmayr vom Lehrstuhl für Medizinische Informatik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Herr Peter Kastner vom Austrian Institute for Technology in die Thematik der passfähigen eHealth-Lösungen ein. Dr. Sedlmayr und Herr Kastner haben außerdem zwei Workshops zu den Themen "Technology Acceptance, Usability and eHealth Literacy as Drivers for ICT Inclusiveness" (Dr. Sedlmayr) sowie "The Role of ICT in Predictive Telehealth Concepts" (Herr Kastner) durchgeführt. Wir danken den beiden Referenten für die spannenden Einblicke und den Teilnehmern für die aktive Mitarbeit in den Workshops.

Link:

http://blog.tu-dresden.de/socialsciencesmeethealthcare/

Neue Lehrveranstaltung: Health Information Management

Ab Wintersemester 2014 findet unter der Federführung unserer Forschergruppe (LS Winf. insb. Systementwicklung) erstmals die Veranstaltung "Health Information Management" statt. Sie richtet sich an alle Studenten der BWL, Wirtschaftsinformatik und WiPäd, die an der Gestaltung von Informationssystemen der Gesundheitswirtschaft interessiert sind. Den Studenten werden die basalen Konzepte der Bereitstellung, Verarbeitung und Verwertung von gesundheitsbezogenen Informationen sowie die zugehörigen Technologien aufgezeigt. Mit Abschluss der Veranstaltung werden die  Teilnehmer in der Lage sein, Systeme zur Bereitstellung von Gesundheitsdiensten und integrierten Versorgungskonzepten vor dem Hintergrund des gesamtorganisatorischen Zielkorridors konzeptuell zu beschreiben, einzuordnen und zu bewerten.

Link:
https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/7005470722 (Login nötig)

Publikation: Modellgestützte Softwareentwicklung im Gesundheitswesen

"Misserfolge in Softwareprojekten sind häufig das Resultat von Kommunikationsdefiziten und mangelnder Einbeziehung von Fachexperten sowie einer unsystematischen Überführung von Fachanforderungen in die Implementierung." Im Rahmen des Projekts "Telehealth Plattform Ostsachsen" konzipieren und implementieren wir eine Lösung, die auf dem Prinzip der Model Driven Architecture fußt und nun unter dem Titel "Modellgestützte Softwareentwicklung im Gesundheitswesen" erschienen ist. Anhand der Umsetzung einer medizinischen Fachanwendung für die Telehealth Plattform Ostsachen wird präsentiert, wie das Paradigma der MDA ausgestaltet werden kann. Neben dem konzeptuellen Aufbau des entwickelten Ansatzes und dessen domänenspezifischer Ausrichtung werden aus den Erfahrungen der Entwurfsphase Lessons Learned als praktische Hilfestellung formuliert. Die Veröffentlichung finden Sie ab sofort als online-first Artikel auf den Seiten der Zeitschrift "HMD  - Praxis der Wirtschaftsinformatik".

Links:
DOI: 10.1365/s40702-014-0072-6