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PACIS 2016 - Publikation "ISO 11354-2 for the Evaluation of eHealth Platforms"

Auf der diesjährigen Pacific Asia Conference on Information Systems (PACIS 2016) in Chiayi, Taiwan war unser Team gleich zweifach vertreten. Die PACIS ist eine der führenden Konferenzen zu Informationssystemen und bildet damit eine wichtige Säule im Bereich des Information Systems Research (http://aisel.aisnet.org/pacis/). Martin Burwitz präsentierte ein Completed Research Paper "ISO 11354-2 FOR THE EVALUATION OF EHEALTH PLATFORMS" (Martin Benedict, Hannes Schlieter, Martin Burwitz, Werner Esswein) im Rahmen der Session "Healthcare Systems". Die Publikation beschreibt eine Methode zur strukturierten Evaluation von E-Health-Plattformen und adressiert damit aktuelle Bestrebungen, Informationssysteme im Bereich des eHealth als offene Ökosysteme zu gestalten. Die Herausforderung bei solchen Plattformen besteht darin auch langfristig die Interoperabilität zu sichern. Hier setzt die beschriebene Methode an, indem sie nicht nur die situative Interoperabilität von E-Health-Lösungen betrachtet, sondern auch auf prospektive Belange der Interoperabilitätsentwicklung von eHealth-Lösungen eingeht.

Weiterhin vertreten war Dr. Hannes Schlieter als Session Chair des Tracks "IS and Education". Durch die aktive Konferenzteilnahme erhielten wir neue wissenschaftliche Impulse welche wir einsetzen, um unsere Forschung an der nachhaltigen Gestaltung von e-Health-Lösungen voranzutreiben und damit einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der deutschen Versorgungslandschaft zu leisten.

Links:

TU Dresden stärkt Europäische Partnerschaft im Bereich E-Health

Im Zuge der Verbesserung der Drittmittelfähigkeit der TU Dresden in EU-Programmen organsiert die HeliCT-Gruppe ab sofort stellvertretend für die TU Dresden die strategische Partnerschaft mit der European Health Telematics Association. Die EHTEL ist die führenden E-Health Gemeinschaft in Europa. Sie bildet ein aktives, multidisziplinäres Netzwerk europäischer Unternehmen, Forschungseinrichtungen und einzelner Akteure, die sich der Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch E-Health widmen. Aktuell umfasst EHTEL ca. 66 Mitglieder aus 23 Staaten (auch außerhalb Europas). Dazu zählen Gesundheitsbehörden, E-Health Kompetenzzentren, Bürger-/ Patientenvertretungen, Berufsverbände (Ärzte, Apotheker, Krankenschwestern), Krankenversicherungen sowie Forschungsinstitutionen und Industrieunternehmen. Durch die Mitgliedschaft soll insb. die Positionierung der TU Dresden innerhalb internationaler Konsortien, die im E-Health Bereich forschen, verbessert werden. HeliCT wird daher als Ansprechpartner für die Kommunikation zwischen EHTEL und der TU Dresden aktiv zur Verfügung stehen. Mit dieser Maßnahme geht die TU Dresden einen weiteren Schritt in der Ausgestaltung einer nachhaltigen Synergieentwicklung zwischen ihren forschenden Einrichtungen.

Fragen richten Sie an:

Dr. Hannnes Schlieter (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Link:

https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/zukunftsthema-e-health

Stellenausschreibungen für wiss. Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin

Stellenanzeige

In eigener Sache dürfen wir auf folgende Stellenausschreibungen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Promotionsinteresse hinweisen. Es erwarten Sie spannende Projekte der Informationssystemgestaltung in integrierten Versorgungsszenarien. Weitere Details entnehmen Sie bitte den Ausschreibungsunterlagen:

https://tu-dresden.de/karriere/stellenangebote/stellenangebote-der-tud/stellenangebote?strukturId=fakww&style=cms2

Fachzeitschriftenpublikation "Living Guidelines 2.0"

In Kooperation mit dem Leiter der Leitlininienkommision  der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Prof. Dr. Matthias Beckmann und der Detuschen Krebsgesellschaft (Vertreten druch Dr. Wesselmann) ist der Beitrag "Überlegungen zur Weiterentwicklung der Integration medizinischer Leitlinien in den Versorgungsalltag – Review und Konzeptvorschlag" (Engl. Considerations on the Improved Integration of Medical Guidelines into Routine Clinical Practice – a Review and Concept Proposal) in der Zeitschrift "Geburtshilfe und Frauenheilkunde" erschienen. Der Artikel thematisiert die unzureichende Verbindung zwischen Leitlinienentwicklung und Implmentierung auf Basis qualitätsgesicherter Klinischer Pfade. Mit dem Ansatz Living Guidelines 2.0 wird in dem Beitrag zudem ein Rahmen vorgestellt, wie auch aus instrumenteller und prozessuraler Sicht die Leitlinien in den Versorgungsalltag aufgehen können und wie der Informationsrückfluss auf Basis einer standardisierten Qualitätssystematik unterstützt werden kann.

Der Beitrag ist Teil der Projektinitiative "Living Guidelines 2.0", die sich aktuell mit der Entwicklung eines Leitlinienmanagementsystem sowie einer Leitlinien-App beschäftigt.

Link:
https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0042-102056?device=mobile&lang=de 

1. ISIV-Workshop auf MKWI 2016 in Ilmenau ein Erfolg

2016 3 9 ISIVUnser Team hat am 9.3.2016 auf der MKWI 2016 erstmalig einen Workshop zur Informationssystemgestaltung in integrierten Versorgungsszenarien durchgeführt. Experten aus dem Feld der Medizinischen Informatik, der Wirtschaftsinformatik und Informatik haben gemeinsam aktuelle Probleme und Lösungsansätze zur Gestaltung von Informationssystemen bei der sektorenübergreifenden Behandlung von Patienten diskutiert. Wichtige Themen waren unter anderem Fragestellungen des Überleitungsmanagement, existierende Barrieren und Plattformen für die IV.

Wir danken allen Teilnehmern für Ihre Teilnahme und für die spannende und tiefgehende Diskussion. Wir freuen uns auf die gemeinsame Fortführung unserer Tätigkeiten. Weitere Infos zur Fortsetzung der Thematik in weiteren Workshops werden wir in Kürze bekanntgeben.