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Kurs "Healthcare Management" erfolgreich gestartet

Healthcare Management - Studierende bei der Bearbeitung einer Workshopaufgabe

Seit dem Sommersemester 2017 bietet das HeLiCT-Team (Dr. Hannes Schlieter und Martin Benedict) das Modul Healthcare Management an. Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Managementkompetenzen im Bereich des Gesundheitswesens. Dabei betrachten wir Healthcare Management vor allem als eine interdisziplinäre Symbiose verschiedener Wissenschaftsbereiche. Wirtschaft, Managment, Gesundheitswissenschaften, Organisationstheorie und Informatik (Medizininformatik, Wirtschaftsinformatik) bilden dabei Grundsäulen des Lehrinhaltes.

Die Studierenden erlernen und erarbeiten im Rahmen einer Kombination von Workshops und Vorlesungen verschiedene Sichten auf das Gesundheitswesen, seine Stakeholder, Strukturen und Prozessen und werden dabei in die Lage versetzt, Gesundheitsorganisationen und Gesundheitsnetzwerke zu analysieren, zu gestalten und weiterzuentwickeln. Die systemische Sicht der Wirtschaftsinformatik hilft dabei verschiedene Perspektiven zu betrachten und zu beschreiben. Alle Veranstaltungen im Rahmen des Kurses sind  international ausgerichtet, finden auf Englisch statt. Sie beziehen außerdem den Erfahrungshintergrund teilnehmender internationaler Studentinnen und Studenten (ERASMUS) aktiv ein. So führen die Studierenden aktuell in Kleingruppen einen Vergleich der Gesundheitssysteme ihrer verschiedenen Herkunftsländer durch, diskutieren den Grundaufbau dieser und präsentieren ihre Ergebnisse im Rahmen der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist inhaltlich verbunden mit den Veranstaltungen Health Information Management und Prozess- und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, die ebenfalls durch unseren Lehrstuhl angeboten werden.

Kontakt: Dr. Hannes Schlieter, Martin Benedict
Modulbeschreibung: Healthcare Management

EHTEL Annual Symposium 2017

Vom 15.03. - 16.03.2017 fand in Brüssel das jährliche Treffen aller EHTEL-Mitglieder statt. Am ersten Tag wurde sich in den zwei zentralen Arbeitsgruppen der "Innovation Initiative“ und der „ELO-Gruppe“ bzgl. der Bewertung und Translation von E-Health Innovationen und dem Aufbau von E-Health Infrastrukturen im Großen ausgetauscht. Unser Team präsentierte dazu das Sächsische Bewertungsinstrumentarium für E-Health Plattformen und gab Einblicke in den Aufbau eines sächsischen E-Health-Ökosystems (siehe Folien). In spannendenden Präsentationen wurden ebenso die Entwicklung anderer Europäischer Regionen wie z.B. Katalonien, Apulien/Italien und Norrbotten/Schweden aufgezeigt.ehtel presentation

Am zweiten Tag wurde sich unter dem Motto „Going all digital, Making it happen for health" intensiv die Digitalisierungsbewegung in Hinblick auf die Entwicklung der Europäischen Gesundheitssysteme diskutiert.

Links:

EU Summit on Digital Innovation for Active and Healthy Aging

Vom 6.-7.12.2016 findet in Brüssel der EU Summit on Digital Innovation for Active and Healthy Aging statt. Im Zentrum des Summits stehen die Präsentation des Blueprint zur “Digital Transformation of Health and Care for Aging Scoiety“ und die Verleihung der Auszeichnung für die Beispielregionen (EIP-on-AHA Reference Sites) innerhalb der Innovationspartnerschaft zum aktiven und gesunden Altern. Die EHTEL ist einer der Autoren des Blueprints. Ziel des Blueprint ist die Fixierung einer gemeinsamen und abgestimmten Vision zur Digitalisierung der Versorgung in Europa. Im Rahmen der EHTEL-Partnerschaft war unser Team in die Erstellung des Blueprint involviert und konnte am EU Summit teilnehmen.

Telemedizin: Europa-Förderung für Schlaganfallpatienten

INAN SOSAm Mittwoch, dem 15. Februar, nahmen die Partner des Telemedizin- Projektes „Integration der ambulanten Nachsorge in das Schlaganfallnetzwerk Ostsachsen“ (INAN-SOS) – die Carus Consilium Sachsen GmbH, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus sowie die Technische Universität Dresden – Förderbescheide des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen in Höhe von 590.000 Euro entgegen. Die Fördersumme wird zu gleichen Teilen unter den Partnern aufgeteilt und ermöglicht erstmals die telemedizinische Anbindung von Haus- und Fachärzten sowie weiteren Stellen der ambulanten Nachsorge an das Schlaganfallnetzwerk Ostsachsen (SOS-NET). Damit umfasst das SOS-NET erstmals die gesamte Schlaganfall-Versorgungskette – von der integrierten, technologisch unterstützten Akutversorgung bis zur ambulanten Nachsorge.

Bildquelle: Universitätsklinikum Dresden

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Buchbeitrag - "Nachhaltigkeit von E-Health-Projekten" in "E-Health-Ökonomie"

Fehlende Verstetigung innovativer E-Health-Projekte stellt eine aktuelles Problem der IT-Handlungsträger im Gesundheitswesen dar. Innovative E-Health-Lösungen werden durch verschiedene Projekte implementiert, schaffen es jedoch meist nicht ihren Wirkungskreis zu vergrößern. Dieses Phänomen wird allgemein als Pilotitis bezeichnet. Dieser Problematik widmet sich der Beitrag "Nachhaltigkeit von E-Health-Projekten" von Hannes Schlieter, Martin Benedict und Martin Burwitz. Der Beitrag ist im Buch E-Health-Ökonomie (Stefan Müller-Mielitz (Hrsg.), Thomas Lux (Hrsg.)) erschienen. Er erläutert Betrachtungsebenen für die Interoperabilität und Erweiterbarkeit von E-Health-Projekten und zeigt damit Wege auf, wie E-Health-Projekte einen nachhaltigen Innovationsrahmen gestalten können.

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