logotype

Wie wir die Versorgungsqualität durch die standardisierte Entwicklung und Verwendung von Patientenpfaden auf ein einheitlich hohes Niveau heben wollen

Die Entwicklung, Implementierung und Anwendung von Patientenpfaden in europäischen Krebsnetzwerken (Comprehensive Cancer Care Networks, kurz CCCNs) erfolgen bisher sehr individuell und nach keinem einheitlichen Standard. Als Mitglied der Joint Action iPAAC (Innovative Partnership for Action Against Cancer) haben wir die Aufgabe und große Chance, diesem Prozess einen methodischen Rahmen zu geben. Während des dritten Arbeitstreffens des Workpackages 10 (WP10) am 16. und 17.09.2019 am National Institute of Oncology in Budapest haben wir dem Projektkonsortium unseren erarbeiteten Methodenvorschlag vorgestellt. Dieser beschreibt in acht Phasen, welche Schritte notwendig sind, um eine kontinuierliche und standardisierte Verbreitung von Patientenpfaden in integrierten Versorgungsnetzwerken zu ermöglichen. Dabei ist vorgesehen, generische Pfadvorlagen zu erstellen, die von den einzelnen CCCNs an nationale, regionale und lokale Gegebenheiten angepasst werden. Auf diese Weise kann die Versorgungsqualität für KrebspatientInnen in CCCNs auf ein einheitlich hohes Niveau gebracht werden.

 Während des Arbeitstreffens holten wir uns Feedback von den TeilnehmerInnen zu unserem Methodenvorschlag ein. Die überarbeitete Methode werden wir in den kommenden Monaten testen und dazu verwenden, zusammen mit den beiden iPAAC WP10 Pilot-CCCNs in Deutschland (Charité Berlin) und Polen (Lower Silesia Oncology Centre in Breslau) Patientenpfade für Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs zu entwickeln und dort zu implementieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die Anwendung und Erprobung unserer Ergebnisse in der Praxis.

ipaac

 ipaac funding