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Häusliche Gesundheitsstation: Förderbescheidübergabe mit Staatsministerin Klepsch

Ein selbstbestimmtes Leben mit chronifizierenden Erkrankungen hängt auch von der Verfügbarkeit medizinischer Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten für den häuslichen Bereich ab. Dabei spielen immer mehr auch nichtinvasive und berührungsfreie Verfahren zur Bestimmung komplexer Vitalparameter eine Rolle, da Sie dazu beitragen klinischen Diagnostikaufwand zu reduzieren und damit die Besuche und Aufenthalte von Patienten mit chronifizierenden Erkrankungen zu reduzieren. Damit wird die Lebensqualität der Patienten gestärkt und Kosten im Gesundheitswesen reduziert. Das Projekt "Häusliche Gesundheitsstation" welches in Zusammenarbeit mit dem Institut für Biomedizinische Technik (IBMT), mit der Professur für Allgemeinmedizin, mit dem Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) und dem helict-Team am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, inbes. Systementwicklung durchgeführt wird, widmet sich dieser Thematik von zwei Seiten. Zum einen realisiert das IBMT gemeinsam mit einem Praxispartner eine Gesundheitstation im häuslichen Umfeld welche mit berührungsfreien Messmethoden ermöglicht. Zum anderen realisiert helict gemeinsam mit dem ZEGV Evaluationskriterien und -methoden für telemedizinische Lösungen und wendet sie auf die erarbeiteten Technologien an.

Am 21.9. fand die Bescheidübergabe für das EFRE-geförderte Projekt mit Frau Staatsministerin Barbara Klepsch im Insitut für Biomedizinische Technik statt. Wir freuen uns auf ein gemeinsames spannendes Projekt.

Links:

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/220794

 

Kooperation mit Großen Kreisstadt Kamenz

Die Implementierung von Telemedizin-Anwendungen ist in hohem Maße abhängig von ihrer regionalen Passfähigkeit. Daher kooperiert unser Team Care4Saxony mit der Stadtwerkstatt Bürgerwiese e. V. der Großen Kreisstadt Kamenz (Landkreis Bautzen). Im Zuge der Leitbilddebatte der Stadt Kamenz wurde sich zum Ziel gesetzt den Prozess in Richtung einer Gesundheitsregion anzustoßen. Damit soll eine möglichst enge Vernetzung aller relevanten Gesundheitsdienstleister in der Region erreicht werden, um die Versorgung vor allem chronisch kranker Patienten auch langfristig sicherzustellen. Die Nachwuchsforschergruppe Care4Saxony unterstützt die Ausgestaltung dieser Gesundheitsversorgung. Neben allgemeine beratender Unterstützung untersucht die Nachwuchsforschergruppe insbesondere die Potentiale hinsichtlich einer besseren Vernetzung der Gesundheitsakteure in der Stadt und dem Landkreis. Gleichzeitig werden in deisem Zuge die Werkzeuge der Nachwuchsforschergruppe erprobt und evaluiert.

Am 13. September findet dazu ab 19 Uhr in den Räumen der Stadtwerkstatt Bürgerwiese e. V. (Rosa-Luxemburg-Straße 13, 01917 Kamenz) eine Auftaktveranstaltung statt. Hier stellen WissenschaftlerInnen von Care4Saxony, dem Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung und dem Forschungsverbund Public Health Sachsen die Eckdaten der geplanten Kooperation vor. Zudem werden erste Erkenntnisse zur Versorgungsstruktur in Kamenz, auch im Hinblick auf präventive Angebote, sowie zum theoretischen Potential von Telemedizin-Lösungen, vorgestellt. Die Stadtwerkstatt Bürgerwiese e. V. sowie die beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen freuen sich über rege Teilnahme.

Startschuss für die europäische Joint Action iPAAC – Innovative Partnership for Action Against Cancer

ipaac

Mit dem Kick-Off Meeting am 16. und 17. April 2018 in Luxemburg wurde der offizielle Startschuss für die europäische iPAAC - Innovative Partnership for Action Against Cancer - Joint Action gegeben. Das EU-Projekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren und bringt insgesamt 24 Partner und 40 assoziierte Partner aus 24 europäischen Ländern zusammen. Das Hauptziel der iPAAC Joint Action besteht darin, innovative Ansätze zur Krebsbekämpfung umzusetzen, indem auf den Ergebnissen der vorangegangenen Joint Action CANCON (Cancer Control) aufgebaut wird. Eine Roadmap für die Umsetzung und Nachhaltigkeit von Maßnahmen  zur Krebsbekämpfung sowie deren beispielhafte Implementierung werden das wichtigste Ergebnis der iPAAC Joint Action sein. Im Rahmen des Work Package 10 (Governance of Integrated and Comprehensive Cancer Care), geleitet von der Deutschen Krebsgesellschaft, kommt dem Health-ICT-Team (helict) an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften die Aufgabe zu, eine Methode zur modellbasierten Erstellung und Implementierung von Patient Pathways (Patientenpfaden) in einem Netzwerk onkologischer Spitzenzentren zu entwickeln. Hierbei sollen bestehende Methoden der Referenzmodellierung und Modellkonfiguration in den Kontext klinischer Pfade übertragen und ein praktikabeles Instrumentarium für die bestehenden Nationalen Krebsnetzwerke geschaffen werden. Die Ergebnisse werden in zwei Pilotregionen, in Deutschland und Polen, implementiert. "Mit dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt leistet helict einen wesentlichen Beitrag zum Transfer von wirtschaftsinformatorischer Forschung in die Anwendungspraxis", hebt Dr. Schlieter hervor, der gemeinsam mit Frau Peggy Richter das Projekt bearbeiten wird.

Die Auftaktveranstalltung des Work Package 10 findet am 7.-8. Mai in der Zentrale der Deutschen Krebsgesellschaft in Berlin statt.

Link:

http://www.ipaac.eu
Ansprechpartner: hannes.schlieter<AT>tu-dresden.de; peggy.richter2<AT>tu-dresden.de

ipaac funding

 

HeLiCT at MIE 2018

The Medical Informatics Europe (MIE) is a conference which takes place in different European Countries since 40 years. It is one of the larges Medical Informatics conferences in europe. We are happy that we can participate with two full papers to the conference. Martin Benedict presents the paper "eHealth platforms - the case of Europe" (Martin Benedict, Hanno Herrmann, Werner Esswein) and Lorenz Harst from the junior researcher group Care4Saxony presents "Identifying obstacles and research gaps of telemedicine projects: Approach for a state-of-the-art analysis" (Lorenz Harst, Patrick Timpel, Lena Otto, Bastian Wollschlaeger, Peggy Richter, Hannes Schlieter). 

The MIE2018 is taking place in Gothenburg, Sweden from April, the 24th 2018 to April, the 26th 2018. It is organized by the EFMI, the umbrella organization of the European associations for medical informatics. The GMDS is member in EFMI.

 

Das Gesundheitswesen im Prisma der Digitalisierung

Springer

Unter dem Slogan "Viele Professionen - ein Patient“ fand am 20. und 21. April 2018 der 6. Interprofessionelle Gesundheitskongress statt. Ein buntes Publikum von Ärzten, Wissenschaftlern, Pflegeexperten und interessierten Gästen nutzte die Gelegenheit sich zu aktuellen Themen und Entwicklungen weiterzubilden. Unser Team reflektiert im Vortrag „Das Gesundheitswesen im Prisma der Digitalisierung“, wo wir uns aktuell in der Digitalisierungsdebatte befinden und von wo die größten Impulse für die Zukunft ausgehen werden. Den Vortrag von Dr. Schlieter können sie hier herunterladen.

Link: