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HeLiCT bringt europäische Definition für Patientenpfade auf den Weg

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Während des zweiten Konsortialtreffens des Workpackages 10 der Joint Action iPAAC (Innovative Partnership for Action Against Cancer) am 27. und 28. Februar 2019 in Rom gelang es dem HeLiCT Team, die Standardisierung des Patient Pathway Begriffes voranzutreiben. Basierend auf unserer Arbeit in den vergangenen Monaten schlugen wir eine Definition vor, die im Konsortium einstimmige Zustimmung fand und damit verabschiedet wurde. Sie bildet eine Grundlage für das weitere Arbeiten im Workpackage und wird in der „Roadmap on Implementation and Sustainability of Cancer Control Actions“ Verankerung finden:

„A patient pathway is a tool that supports the planning and management of the care process of individual patients within a group of similar patients with complex, long-term conditions. It details the phases of care, guiding the whole journey a patient takes by defining goals and milestones, and supports mutual decision-making by the patient and his/her multidisciplinary care team collaborating in a comprehensive network of care providers.“

Das Workpackage Treffen fand in den Räumlichkeiten der Sapienza University of Rome statt. Es nahmen insgesamt 32 Projektbeteiligte und -interessenten teil. Während des Treffens wurden die bisherigen Ergebnisse und die Vorbereitungen für die bevorstehenden Aufgaben aller beteiligter Arbeitsgruppen vorgestellt und im Konsortium diskutiert. Neben der Definition von Patient Pathways stellten wir die Ergebnisse unserer Online-Umfrage im Workpackage 10 zum bisherigen Verständnis und der Nutzung von Patientenpfaden sowie die Ergebnisse einer systematischen Literaturanalyse über existierende onkologische Patientenpfade vor. Ausblickend zeigten wir unser geplantes Vorgehen zur Entwicklung einer Methode zur Erstellung und Implementierung von Patientenpfaden für integrierte Netzwerken der Krebsversorgung (Comprehensive Cancer Care Networks) auf.

Ansprechpartner: Peggy Richter, Hannes Schlieter

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Fachgruppe Digital Health gegründet

Im Rahmen der Fachbereichssitzung Wirtschaftsinformatik wurde positiv für die Gründung der Fachgruppe Digital Health innerhalb der Gesellschaft für Informatik gestimmt (FB ILW und FW WI).  


Die Fachgruppe soll als Austauschplattform für die Akteure im Themenfeld Digital Health dienen. „Forschern, Praktikern und Politischen Entscheidern soll damit eine zentrale Anlaufstelle zum Austausch und Konsolidierung von Forschungsarbeiten und praktischen Themenstellungen geboten werden“, erläutert Dr. Schlieter, einer der Initiatoren und stellv. Sprecher. Der designierte Sprecher Prof. Sunyaev betont zudem, „dass die thematische Bandbreite der Fachgruppe ganzheitlich ausgelegt ist – ob personalisierte Medizin, Krankenhausinformationssysteme oder IT in der Sportwissenschaft; ob aus einer ökonomischen oder einer informatischen Perspektive – alle Fragestellungen rund um den Einsatz von IT im Gesundheitswesen oder Medizin sind herzlich willkommen.“ Unabhängig von fachlicher Heimat in der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Medizininformatik möchte die Fachgruppe ein breites Publikum ansprechen und zur Mitwirkung aufrufen.


Im Namen des gesamten Initiatoren-Teams rund um Prof. Breitschwerdt, Dr. Schlieter, Prof. Sedlmayr und Prof. Sunyaev freuen wir uns auf Ihre Teilnahme bzw. die Weiterleitung dieser Meldung an interessierte Kolleginnen und Kollegen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung. 

Internationale Konferenz Wirtschaftsinformatik 2019 in Siegen

WI 2019 Logo

Bei unseren diesjährigen Einreichungen zur Internationalen Konferenz Wirtschaftsinformatik 2019 können wir mehrere Publikationserfolge vermelden. Die Konferenz ist die wichtigste Konferenz zur Wirtschaftsinformatik im deutschsprachigem Raum.

Die erste Publikation „Terminology for Evolving Design Artifacts" (Hannes Schlieter, Jeannette Stark, Martin Burwitz, Richard Braun) führt eine Terminologie zur dynamischen Perspektive von Design-Science-Artefakt-Lebenszyklen ein.

Weiterhin sind wir mit zwei Publikationen aus aktuellen Forschungsprojekten vertreten:

Die zweite Publikation  "Understanding Patient Pathways in the Context of Integrated Health Care Delivery - Implications from a Scoping Review" (Peggy Richter, Hannes Schlieter) betrachtet die Semantik des Patientenpfadbegriffs.

Die dritte Publikation "Patientenintegration durch Pfadsysteme" (Martin Benedict, Hannes Schlieter, Martin Burwitz, Tim Scheplitz, Marcel Susky, Peggy Richter, Tjalf Ziemssen) beschreibt die Entwicklung einer Referenzarchitektur für patientenpfadgestützte Anwendungssysteme im klinischen Bereich und wie Patienten in diese einbezogen werden können.

Das Konferenzprogramm finden Sie unter wi2019.de

Digital Health hält Einzug in Gesellschaft für Informatik

Am Montag (25. Februar 2019) um 17 Uhr findet unter Beteiligung von helict die konstituierende Sitzung der GI-Fachgruppe Digital Health im Rahmen der WI 2019 Konferenz in Siegen statt. Zu dieser Veranstaltung laden wir hiermit alle Interessierten ganz herzlich ein.

Das Treffen dient der Schaffung einer FG innerhalb der GI (mit zukünftigem Anschluss an die GMDS). Die Idee der Fachgruppe ist es als Klammer und Austauschplattform für Akteure im Themenfeld „Digital Health“ zu fungieren und u.a. folgende Themen anzugehen:

  • Erforschung und Evaluation innovativer, nutzerzentrierter digitaler gesundheitsbezogener/medizinischer Anwendungen, Versorgungslösungen bzw. Versorgungsmodelle
  • Abstimmung und Information über Trends in Forschung und Entwicklung, inkl. gemeinsamer Schwerpunktsetzung, kontinuierliche Erfassung des Stands der Forschung und aktueller Forschungsbemühungen
  • Berufs- und fachgruppenübergreifender Erfahrungsaustausch zur optimalen Ausrichtung der Forschungsbemühungen und gegenseitigem Verstehen 
  • Verbesserung des Zugangs zu Versorgungsleistungen (Verteilungsgerechtigkeit)
  • Internationale Vernetzung und Erfahrungsaustausch
  • Innovationsimpulse für Wissenschaft, Praxis und Politik
  • Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis sowie Politik

 Wen wollen wir erreichen (Zielgruppe)

  • Wissenschaft und Praxis mit dem Fokus auf sowohl Kernfächer der Medizininformatik, Informatik, Wirtschaftsinformatik, Gesundheitsökonomie als auch angrenzenden Disziplinen aus den Geistes und Sozialwissenschaften sowie Ingenieurswissenschaften

Wie wollen wir das erreichen?

  • Etablierung einer Plattform, die einen offenen und interdisziplinären Meinungsaustausch zulässt und gleichsam attraktiv für Wissenschaftler und Praktiker aus den verschiedenen Fachgebieten ist
  • Austausch zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungsergebnissen, Herausforderungen und Problemen
  • Durchführung gemeinsamer Publikations- und Forschungsprojekte 
  • Ideengenerierung für Forschungskooperationen, Vernetzung und Schwerpunktbildung (i.S. von Think Tank „Digital Health“)
  • Impulse für Fachgesellschaften und Standardisierung
  • Ausrichtung gemeinsamer Workshops und Teilnahme in Fachkonferenzen

Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme bzw. die Weiterleitung dieser E-Mail an interessierte Kolleginnen und Kollegen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Kontakt: 

Rüdiger Breitschwerdt, Martin Sedlmayr, Hannes Schlieter, Ali Sunyaev

Häusliche Gesundheitsstation: Förderbescheidübergabe mit Staatsministerin Klepsch

Ein selbstbestimmtes Leben mit chronifizierenden Erkrankungen hängt auch von der Verfügbarkeit medizinischer Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten für den häuslichen Bereich ab. Dabei spielen immer mehr auch nichtinvasive und berührungsfreie Verfahren zur Bestimmung komplexer Vitalparameter eine Rolle, da Sie dazu beitragen klinischen Diagnostikaufwand zu reduzieren und damit die Besuche und Aufenthalte von Patienten mit chronifizierenden Erkrankungen zu reduzieren. Damit wird die Lebensqualität der Patienten gestärkt und Kosten im Gesundheitswesen reduziert. Das Projekt "Häusliche Gesundheitsstation" welches in Zusammenarbeit mit dem Institut für Biomedizinische Technik (IBMT), mit der Professur für Allgemeinmedizin, mit dem Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) und dem helict-Team am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, inbes. Systementwicklung durchgeführt wird, widmet sich dieser Thematik von zwei Seiten. Zum einen realisiert das IBMT gemeinsam mit einem Praxispartner eine Gesundheitstation im häuslichen Umfeld welche mit berührungsfreien Messmethoden ermöglicht. Zum anderen realisiert helict gemeinsam mit dem ZEGV Evaluationskriterien und -methoden für telemedizinische Lösungen und wendet sie auf die erarbeiteten Technologien an.

Am 21.9. fand die Bescheidübergabe für das EFRE-geförderte Projekt mit Frau Staatsministerin Barbara Klepsch im Insitut für Biomedizinische Technik statt. Wir freuen uns auf ein gemeinsames spannendes Projekt.

Links:

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/220794