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Erasmus+ Projekttreffen – Vorbereitung einer internationalen Befragung zur Ableitung von Digital Health Soft Skill Profilen für Gesundheitsfachkräfte

Zum zweiten transnationalen Projekttreffen der Erasmus+ Partner des Projektes „Training Blueprint for the Digital Transformation of Health and Care“ (TBDTHC) am 24. Juni 2019 an der FH Kufstein wurden die bisherigen Projektergebnisse und -zwischenergebnisse vorgestellt und diskutiert sowie die Planung anstehender Projektaufgaben durchgeführt. Hierzu zählen u.a. die Ergebnisse der international durchgeführten Interviews aller Projektpartner zur Erhebung aktueller Trends, Barrieren und Implikationen im Bereich digitaler Gesundheitstechnologien. Die Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Publikation wissenschaftlichen zugänglich gemacht.

Des Weiteren entwickelten die Projektpartner einen Fragebogen zur Durchführung semi-strukturierter Interviews zur Erhebung von notwendigen Soft Skills von Fachkräften im Gesundheitswesen im Umgang mit digitalen Technologien gemeinsam während des Treffens weiter. Welche besonderen oder zusätzlichen Soft Skills benötigt beispielsweise eine Krankenschwester, wenn sie Vitaldaten eines Patienten nicht direkt am Patienten, sondern durch den Einsatz von Telemonitoring-Anwendungen erhebt und auswertet? Welche benötigt ein Arzt, der seine Sprechstunde per Videotelefonie anbietet?

Neben der inhaltlichen Kontribution des Helict-Teams zu diesen Agenda-Punkten stellten wir uns als neu und nach Projektstart zum Konsortium hinzukommender Partner vor und zeigten unsere Themenschwerpunkte in Forschung und bestehenden Projekten auf. Das nächste Projekttreffen wird am 11. Dezember 2019 in Dresden stattfinden.

Link zu Projekt-News: https://magazine.fbk.eu/en/news/the-second-meeting-of-the-project-aimed-at-training-health-professionals-was-held-in-austria/

Projekt-Website: http://trainblue.eu/

Präsentation auf der European Conference on Information Systems (ECIS)

Die European Conference on Information Systems (ECIS) ist eine der wesentlichen internationalen, wissenschaftlichen Konferenzen im Bereich der Wirtschaftsinformatik und Information Systems Forschung. In diesem Jahr wurde sie vom 8. – 14. Juni in Stockholm, Schweden ausgerichtet. Bei einer Einreichungszahl von 936 Artikeln wurden letztlich 277 zur Konferenz angenommen und dort als Vorträge und Poster vor insgesamt 855 KonferenzteilnehmerInnen präsentiert. An dieser Stelle konnte Helict sich mit dem Research in Progress Artikel mit dem Titel „Bringing Care Quality to Life: Towards Quality Indicator-Driven Pathway Modelling for Integrated Care Networks“ positionieren, der im Rahmen der Nachwuchsforschergruppe Care4Saxony entstanden ist und dort die Forschungslinie in Arbeitspaket 2 (Compliance und Qualität in integrierten Versorgungsszenarien) konzeptionell untermauert.

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Brennpunkt Onkologie – „Welche Perspektiven bietet Europa für die Onkologie?“

Beim Brennpunkt Onkologie, der dreimal jährlich von der Deutschen Krebsgesellschaft ausgerichtet wird und zuletzt am 16. Mai 2019 in der Kalkscheune Berlin stattfand, wurde das Engagement der EU im Bereich Krebs thematisiert. Dabei wurde die Rolle der vergangenen Joint Actions EPAAC (European Partnership for Action Against Cancer, 2011-2014), Cancer Control (CanCon, 2014-2017) und Rare Cancer (JARC, 2016-2019) sowie der aktuell durchgeführten Joint Action iPAAC (Innovative Partnership for Action against Cancer, 2018-2021) herausgestellt. Das Helict Team ist mit dem Ziel der Bereitstellung einer methodischen Unterstützung zur Entwicklung und Implementierung von Patientenpfaden in Krebsnetzwerken (Comprehensive Cancer Care Networks) maßgeblich im Workpackage 10 von iPAAC beteiligt. So erläuterte Peggy Richter in ihrem Vortrag zum Thema „Governance of Comprehensive Cancer Care“ beim Brennpunkt Onkologie, was die Kerninhalte in diesem Workpackage sind und wie sich die Arbeit von Helict darin eingliedert. Nach den Fachvorträgen wurde die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion mit den Referenten abgerundet. Das Format bot eine hervorragende Austauschmöglichkeit über die Ziele der onkologischen Joint Actions, ihren Mehrwert sowie ihre Impulse für die zukünftigen Entwicklungen in der Krebsprävention und -versorgung.

Vortragsfolien: „Governance of Comprehensive Cancer Care – das iPAAC-Arbeitspaket 10”

Link: Nachbericht zur Veranstaltung

"Management Digitaler Ökosysteme mit der DREEM-Methode am Beispiel einer Virtual-Coaching-Plattform" in HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik erschienen

Die Entwicklung von Plattformen umfasst im Kontext der Systementwicklung besondere Herausforderungen. Die Planbarkeit plattformbasierter Ökosysteme steht im Spannungsfeld zwischen Planbarkeit und nicht-voraussagbarer Entwicklung (Emergenz). Unser Beitrag "Management Digitaler Ökosysteme mit der DREEM-Methode am Beispiel einer Virtual-Coaching-Plattform" (Martin Benedict, Hannes Schlieter, Carola Gißke) stellt die Dresdener Ecosystem Management Methode (DREEM) vor. Die mehrphasige Methode berücksichtigt das Dilemma zwischen Planbarkeit und Emergenz und zeigt auf Basis modellbasierter Ansätze, wie sich einzelne Entwicklungsstränge von plattformbasierten Ökosystemen beschreiben lassen. Die Methode soll Plattformeigentümer und Produktentwickler bei der Gestaltung und dem Management von Plattformen und plattformbasierten Ökosystemen unterstützen. Der Beitrag ist in der Zeitschrift "HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik" heute (12.6.2019) als Online-First-Artikel erschienen.

 Wir freuen uns auf Anwendungsberichte aus Wissenschaft und Praxis. Der Artikel kann kostenlos über Springer SharedIt gelesen werden.

Links:

https://link.springer.com/article/10.1365/s40702-019-00538-1

https://rdcu.be/bGzpo

 

Digital Health Workshop – „Digitale Innovationen im Gesundheitsmarkt“

Vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Entwicklungen im Bereich digitaler Gesundheitsversorgung organisierten die Kollegen Alexander Gleiß (Universität Potsdam) und Jan Philipp Sachs (Hasso-Plattner-Institut) den interdisziplinären Workshop DIG 2019 - "Digitale Innovationen im Gesundheitsmarkt". Gemeinsam mit Prof. Dr. Key Pousttchi (Universität Potsdam) und Dr. Hannes Schlieter, als Sprecher der neu gegründeten GI-Fachgruppe Digital Health, leiteten sie den DIG 2019, der am 27. Mai 2019 im Digital Health Center des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam stattfand.

Das Workshop-Programm gestalteten zwei Kolleginnen des Wise-Teams maßgeblich mit. Stefanie Kaczmarek stellte den Stand der eigenen Forschung zur Fragestellung „Wie lassen sich Digitale Innovationen in bestehende Krankenhausinformationssysteme integrieren?“ dar. Carola Gißke präsentierte einen Ansatz zur Modellierung klinischer Pfade als Grundlage für personalisierte Rehabilitationsszenarien.

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