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H2020 - GATEKEEPER Projekt gestartet - helict ist mit an Bord!

m Rahmen des Programms HORIZON 2020 wurde das mit 21,3 Millionen Euro finanzierte GATEKEEPER-Projekt am 25. Oktober in Madrid offiziell eröffnet. GATEKEEPER wird eine Plattform entwickeln, die in der Lage ist, Informationen aus dem Gesundheitssystem und den täglichen Abläufen der Bürger unter Berücksichtigung der relevanten Sicherheits- und Datenschutzstandards zu kombinieren und die Verwendung von Big Data zum Nutzen der individuellen Versorgung zu ermöglichen. Diese Initiative wird von Medtronic Ibérica koordiniert und umfasst 43 Partner, die auf Unternehmen der Gesundheitstechnologie, Forschungsinstitute oder große Universitäten, Gesundheitsdienstleister und Netzwerke für technologische Innovationen verteilt sind. GATEKEEPER wird die Innovation und Entwicklung einer breiten Palette digitaler Gesundheitsdienste ermöglichen, um die Früherkennung und bessere Behandlung von Krankheiten wie Diabetes, Herzerkrankungen oder Parkinson zu verbessern.


Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Systementwicklung und sein DH Team, ist Teil der sächsischen Pilot-Region und unterstützt vor Ort die Implementierung der maßgeschneiderten GATEKEEPER-Lösung.

Wie wir die Versorgungsqualität durch die standardisierte Entwicklung und Verwendung von Patientenpfaden auf ein einheitlich hohes Niveau heben wollen

Die Entwicklung, Implementierung und Anwendung von Patientenpfaden in europäischen Krebsnetzwerken (Comprehensive Cancer Care Networks, kurz CCCNs) erfolgen bisher sehr individuell und nach keinem einheitlichen Standard. Als Mitglied der Joint Action iPAAC (Innovative Partnership for Action Against Cancer) haben wir die Aufgabe und große Chance, diesem Prozess einen methodischen Rahmen zu geben. Während des dritten Arbeitstreffens des Workpackages 10 (WP10) am 16. und 17.09.2019 am National Institute of Oncology in Budapest haben wir dem Projektkonsortium unseren erarbeiteten Methodenvorschlag vorgestellt. Dieser beschreibt in acht Phasen, welche Schritte notwendig sind, um eine kontinuierliche und standardisierte Verbreitung von Patientenpfaden in integrierten Versorgungsnetzwerken zu ermöglichen. Dabei ist vorgesehen, generische Pfadvorlagen zu erstellen, die von den einzelnen CCCNs an nationale, regionale und lokale Gegebenheiten angepasst werden. Auf diese Weise kann die Versorgungsqualität für KrebspatientInnen in CCCNs auf ein einheitlich hohes Niveau gebracht werden.

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Helict @ CBI2019 in Moskau

Zum 21sten Mal fand in diesem Jahr die IEEE Conference on Business Informatics (CBI) vom 15. bis zum 17. Juli in Moskau statt. Über die letzten zwei Jahrzehnte hat sich die CBI als eine angesehene, internationale Konferenz der Wirtschaftsinformatik (WI) manifestiert. Insbesondere die Förderung eines breiten Themenspektrums sowie die Balance zwischen Wissenschaft und Praxisorientierung bieten einen vielversprechenden Rahmen für multidisziplinäre Forschung. Umso erfreulicher ist es, dass wir mit unserem Paper "The Critical Role of Hospital Information Systems in Digital Health Innovation Projects" einen Beitrag zum Konferenzprogramm leisten konnten.

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Diskussion zu Telemedizin im TransSektoris-Netzwerk

 

Im Rahmen der transSektoris-Veranstaltung konnten wir ausgiebig das Thema der Verbreitungschancen und Defizite von Telemedizinlösungen im Deutschen Gesundheitssystem präsentieren. Dabei musste konstatiert werden, dass der Erfolg von Telemedizin nicht nur an der Technologie hängt. Wir werden in Deutschland nicht an guten Plattformkonzepten umhin kommen, sonst überholt uns die amerikanische IT-Industrie.

Link zur Präsentation

 

 

Erasmus+ Projekttreffen – Vorbereitung einer internationalen Befragung zur Ableitung von Digital Health Soft Skill Profilen für Gesundheitsfachkräfte

Zum zweiten transnationalen Projekttreffen der Erasmus+ Partner des Projektes „Training Blueprint for the Digital Transformation of Health and Care“ (TBDTHC) am 24. Juni 2019 an der FH Kufstein wurden die bisherigen Projektergebnisse und -zwischenergebnisse vorgestellt und diskutiert sowie die Planung anstehender Projektaufgaben durchgeführt. Hierzu zählen u.a. die Ergebnisse der international durchgeführten Interviews aller Projektpartner zur Erhebung aktueller Trends, Barrieren und Implikationen im Bereich digitaler Gesundheitstechnologien. Die Ergebnisse werden in einer gemeinsamen Publikation wissenschaftlichen zugänglich gemacht.

Des Weiteren entwickelten die Projektpartner einen Fragebogen zur Durchführung semi-strukturierter Interviews zur Erhebung von notwendigen Soft Skills von Fachkräften im Gesundheitswesen im Umgang mit digitalen Technologien gemeinsam während des Treffens weiter. Welche besonderen oder zusätzlichen Soft Skills benötigt beispielsweise eine Krankenschwester, wenn sie Vitaldaten eines Patienten nicht direkt am Patienten, sondern durch den Einsatz von Telemonitoring-Anwendungen erhebt und auswertet? Welche benötigt ein Arzt, der seine Sprechstunde per Videotelefonie anbietet?

Neben der inhaltlichen Kontribution des Helict-Teams zu diesen Agenda-Punkten stellten wir uns als neu und nach Projektstart zum Konsortium hinzukommender Partner vor und zeigten unsere Themenschwerpunkte in Forschung und bestehenden Projekten auf. Das nächste Projekttreffen wird am 11. Dezember 2019 in Dresden stattfinden.

Link zu Projekt-News: https://magazine.fbk.eu/en/news/the-second-meeting-of-the-project-aimed-at-training-health-professionals-was-held-in-austria/

Projekt-Website: http://trainblue.eu/